Vrenelis Gärtli

Mit Vrenelis Gärtli erzählt Tim Krohn seinen grossen Erfolg „Quatemberkinder“ weiter. Vreneli ist nicht wie andere Kinder. Es ist ein besonderes Wesen, das hellsichtig ist, Geister sieht und in der wilden Welt der Sagen und Mythen lebt. Schon über seine Eltern kursieren im Tal die seltsamsten Gerüchte, und als die Mutter früh stirbt, heisst es, der Vater habe mit bösen Mächten paktiert. Das Vreneli soll fort von ihm auf die Schule, doch lernt es lieber das zwielichtige Handwerk des Zauberns und streicht in Gestalt eines roten Fuchses über die zerklüfteten Berge und Gletscher, wo es Blüemli auf den Gletscher bislet. Vrenli trifft auf den Waisenknaben Melk - ein Quatemberkind wie sie - und spürt ein Sehnen, das es bis dahin nicht gekannt hat. Vreneli rettet den Melk vor einem bösen Hexer der ihr nun ans Läbig will. Der Hexer überwältigt das Vreneli und bannt es auf dem Gletscher fest, wo es vom Tod geholt und vor den Herrgott gebracht wird.

Tim Krohn wühlt in der reichen Schatzkiste alpiner Sagen und verwebt sie in poetischer Verwandlung zu neuer Gestalt. Er erzählt ohne Moralisieren und jenseits aller Folklore seine wilde „meineidig schöne“ Geschichte. Anita Augustin und Jonas Knecht haben für das Theater Konstellationen eine Bühnenfassung des breitangelegten Stoffs extrahiert. Nach der Erstaufführung durch professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler wird „Vrenelis Gärtli“ in dieser Fassung zum ersten Mal von einer Laienbühne gespielt.

Anbei das Plakat und Flyer zu Vrenelis Gärtli:
Plakat
Flyer